Keine Nachrichten sind gute Nachrichten – No news mean good news

(article in English a little further down)

Ich bin ja sowas von beschäftigt! Manchmal weiss ich nicht, wo mir der Kopf steht. Und manchmal weiss ich vor lauter Aufgaben, Arbeiten, die ich erledigen muss und Dingen, die ich erledigen will, nicht, wo ich anfangen soll – und mache dann wirklich mal gar nichts. Für ein Weilchen.

Keine Fotos von Projekten, obwohl ich verschiedene angefangen und einige sogar fertig gestellt habe – fast. Kein Bericht hier, weil ich eben keine Fotos zum Zeigen habe und selber nicht gerne Blogs lese, die „nur“ aus langen Texten bestehen. Also sollte ich mich hier wohl kurz halten…

Die gute Nachricht also ist, dass der zukünftige Verkaufsraum von indiid praktisch leer geräumt und dort, wo nötig, frisch gestrichen ist!

Die gute Nachricht ist, dass einige Projekte in Arbeit und auch kurz vor der Fertigstellung sind – für das Lädchen. Und einige Produkte sind bestellt und bereits eingetroffen! Was? Das wird hier, mit Fotos belegt, veröffentlicht.

Die gute Nachricht ist, dass ich die erste Bestellung für Annie Sloan Chalk Paint® aufgegeben habe und somit offiziell

Annie-Sloan-Stockist-logos-Chalk-Paint-Antibes

bin! Hurraaa!

Und all das erklärt – finde ich – auch, weshalb ich hier so stille war: voll beschäftigt mit Vorbereitungen für das Lädchen! DIE beste „Entschuldigung“!
I have been busy over the past few weeks. So busy, I sometimes don’t know where to start. With the consequence that I don’t start at all – for a wee while. Just taking a deep breath.

No photographs of current projects or finished ones. Although there’s some of both. No blog post, just because there are no photographs to show – and because I for my part don’t like blog posts withough photographs. (Not very fond of reading long texts, I’m afraid.) Alright, then let’s keep it short here…

The good news is, that the future shop has been emptied of it’s previous contents and is being painted.

The good news is, that there are a few projects in the making – and some finished – for the shop. Plus there are some goods ordered to be in the shop too. More to be revealed soon.

The good news is, I have placed my first order for Annie Sloan Chalk Paint® and therefore I am

Annie-Sloan-Stockist-logos-Chalk-Paint-Antibes

So, these are the reasons I have been quiet here: busy, busy, busy with preparations for indiid the shop! Now, that’s what I’d call a good excuse!

Schönheit ist vergänglich – Fading Beauty

(article in English a little further down)

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Gestern morgen habe ich dieses Bild gemacht. Von der ersten Mohnblüte, die überhaupt in meinem Garten blüht. Ich hatte die Jahre voher nie Mohn im Garten. Letztes Jahr dann habe ich ein paar Kapseln von M erhalten und die kleinen Samen im Herbst vor dem Küchenfenster auf die Erde gestreut. Und das ist auch etwa alles, was an Gärtnertalenten in mir schlummert. Aber der Garten ist nachsichtig mit mir und schenkt mir jedes Jahr auf neue – und wirklich ohne mein Zutun – vergängliche Schönheit. Es scheint mir, dass das mit der Vergänglichkeit auf den Mohn ganz besonders zutrifft. So wie auch das mit der Schönheit. Gestern früh also sah die Blüt noch so aus:

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Am Abend dann hatte sie bereits eines der hauchzarten Blütenblätter verloren. Über Nacht hat ihr dann wohl der Sturm zugesetzt.

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Fünf oder sechs neue Blüten haben sich heute bereits wieder aufgetan und erfreuen mich wenn ich aus dem Küchenfenster schaue. Dass sie nur so kurze Zeit blühen, macht sie für mich umso schöner.

Von den beiden Möbel-Projekten kann ich keine neuen Bilder zeigen. Ich habe gestern an beiden weitergearbeitet, aber fertig sind sie nicht geworden. Aber ich kann ja verraten, wie sie aussehen werden: Der Stuhl hat nun nicht nur weisse Füsse, sondern auch noch einen weissen Abschluss, dazwischen strahlend Louis Blue. Der kleine Frisiertisch hat noch ein paar French Linen-farbene Akzente an den vorderen Beinen erhalten – und wird dann wohl noch ein bisschen angeschliffen, wie B vorgeschlagen hat. Ob ich morgen daran weitermachen kann, ist unsicher. Das Wetter soll zwar wieder gut werden, aber ich bin wohl in Sachen Familie unterwegs. Was ich auch geniessen werde.

Early yesterday morning I took the photograph of the gorgeous Poppy blossom. The first ever to be in bloom in my garden. I must admit, I’m not a gardener at all. Every year the garden just gifts me with plenty of beauty and grace without me doing much about it. Same for the Poppies. I received a few poppy pods from M and simply dusted the seeds on the earth beneath the kitchen window. And this was about it, no special care or attention from my side. And then yesterday morning I was gifted with the first poppy bloom. Beautiful. And fading fast. In the evening she had lost the first petal. And the heavy wind during night made her fade away altogether. I think no other bloom is as beautiful and volatile as the Poppy. I’m thankful that there are plenty more to be cherished in their short lifes.

There’s no new photograph to show of the two furniture projects. I worked some more on them yesterday afternoon. The chair recieved an Old White top and the dressing table got a few of the details of the front legs highlighted in French Linen. I don’t think I will work on them tomorrow. Tomorrow afternoon is going to be all family, which I’m looking forward to!

Open-air-Malen – Painting al fresco

(article in English a little further down)

Obwohl es erst halb zehn abends ist, bin ich ziemlich müde. Den Nachmittag habe ich im Freien verbracht und habe wieder einmal gemalt. Frische Luft macht mich immer müde :). Keines der Möbel ist fertig geworden – noch nicht. Aber ich gebe dennoch einen kurzen Einblick. Vorallem auch, weil ich nicht so recht weiss, wie ich die Stücke fertig stellen soll, fertig stellen werde.

Das hier ist ja schon bekannt, die Insipration:

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Und so weit ist mein Stuhl gediehen:

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Als ich angefangen habe, habe ich spontan entschieden, dass die Füsse weiss sein sollen. Mir gefällts. Ehemann gefällts nicht. Und mir stellt sich jetzt die Frage „wie weiter?“ Den oberen Teil, den ich eigentlich Holz belassen wollte auch weiss malen? Oder blau? Oder die weissen Füsse blau übermalen und oben Holz lassen?

Das kleine Tischchen hat heute eine Verzierung mit einer Schablone erhalten.

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Der dunkle Fleck wird nicht mehr sichtbar sein, wenn der Tisch erst fertig ist.

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Jetzt bin ich noch unschlüssig, ob ich die Farbe der Schablonen-Malerei an den Beinen auch noch einmal aufnehmen möchte… vielleicht einige der Details betonen…?

Die Farben sind für den Stuhl: Annie Sloan Chalk Paint (TM) Old White und Louis Blue; und für den Tisch Annie Sloan Chalk Paint (TM) Paloma und French Linen.

I have been painting outdoors all afternoon. I guess that’s the reason why I’m sooo tired – although it’s only close to 10 p.m. The projects I’ve been working on aren’t finished yet. Partly because I’m not yet sure about how to finish them.

The chair: should I paint the top in either blue or white? Or leave as is? And maybe paint the now white „feet“ in blue?

And the small dressing table? The legs look a bit plain compared to the stencilled top. Should I add some colour on the details of the legs? Or leave as is?

Maybe I’ll find out tomorrow.

Paint and colours used are: Annie Sloan Chalk Paint (TM) in Old White and Louis Blue for the chair and Paloma and French Linen for the dressing table.

Shabby White – oder auf der Suche nach den rechten Worten

CSC_0495Vergangene Woche habe ich diese kleine Schönheit aufgetakelt. Ich war so begierig darauf, ihr etwas shabby Charmantes zu entlocken, dass ich kein Vorher-Foto gemacht habe. Dafür dann nach getaner, zufriedener Arbeit ein paar Nachhers:

DSC_0492 DSC_0491Anschliessend hat D. sie glücklich und zufrieden wieder mit nach Hause genommen.

Im Englischen gibt es einen hübschen Ausdruck dafür: preloved and reloved. Etwas holperig auf Deutsch übersetzt: vorgeliebt und wieder geliebt. In diesem Fall von Ds Schwiegereltern vorgeliebt, und nach einigen Jahren abgestellt – aber nicht vergessen – auf dem Dachboden, von D wieder geliebt, nachdem der Tisch nun schäbig weiss (shabby white) restauriert wurde.

D übrigens hat ein zauberhaftes Gespür für alte, verborgene Schönheiten und einen intuitiven Sinn für gemütlich leichte Einrichtung mit Landhaus Charme.

Alles, was mit Shabby Chic* zu tun hat, kommt ja aus dem englischsprachigen Raum zu uns. Und mir scheint es, dass wir es noch nicht geschafft haben, eigene, wohlklingende Wörter dafür zu finden. Das mag einige nicht stören – und mich normalerweise auch nicht, bin ich doch des Englischen durchaus mächtig – aber es macht es mir dennoch schwer, das was ich mache „auf gut Deutsch“ zu beschreiben, erklären und erzählen. Vor allem wohl auch, weil ich über Seiten, Personen und Firmen aus dem englischen und amerikanischen Raum zu diesem Hobby, dieser Leidenschaft, „Möbel anzumalen“ gekommen bin. Und mich auch nach wie vor dort inspirieren und instruieren lasse.

Da! Möbel anmalen, zum Beispiel. Painted furniture oder auch faux-painting klingt gut und macht auch Sinn. Aber Möbel anmalen klingt irgendwie laienhaft; Möbel malen klingt, als würde man Möbelbilder malen. Faux-painting wird etwa so beschrieben: Faux painting or faux finishing are terms used to describe a wide range of decorative painting techniques. Aber sprechen wir von „dekorativen Maltechniken“ für das Auffrischen (upcycling) – denn vor dem Wort „restaurieren“ habe ich dann doch Ehrfurcht – von Möbeln.

Denn im Grunde genommen ist das ja wirklich faux-painting: ich male alte (manchmal auch nicht ganz so alte) Möbel an, mit neuer Farbe, um diesen neuen Anstrich dann so zu behandeln (decoratively), als wäre der Anstrich genau so alt und gebraucht (preloved) wie das alte Möbel. Oder älter als das nicht ganz so alte Möbel!

Die neue Farbe übrigens, die ich hauptsächlich brauche, ist Annie Sloan Chalk Paint im Farbton Original (meiner Meinung nach wirklich „the best paint in the world“, aber darüber werde ich ein anderes Mal erzählen).

Farbprofil von Original: http://www.anniesloan.com/acatalog/Original_profile.html

* Die Königin des Shabby Chic: https://www.rachelashwellshabbychiccouture.com/#

Desmond

In den Herbstferien habe ich einige Möbel „restauriert“, das heisst einen (neuen) Anstrich verpasst. „Desmond“ ist eines davon:

Vorher sah er so aus. Ein Schmuckstück. Aber seine Besitzerin hatte genug vom antiken Holz-Look und wollte etwas frecheres. Etwas mit mehr Laune.

Nach einigen Stunden in der Garage, ich am Werk mit mit Pinsel, Annie Sloan Chalk Paint und Annie Sloan Clear Wax und Schleifpapier, sah der Schreibtisch so aus – und bekam von mir den Namen Desmond: