Remember the days in September

Manchmal erinnert man sich ohne Vorwarnung an Dinge, Geschehnisse, Personen, an die man sich gar nicht erinnern möchte. Manchmal muss man in seinen Erinnerungen stöbern, bis man sich bewusst wird, was war – gestern, letzten Monat oder vor einem Jahr.

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Am 14. September 2015 nämlich war ich in Oxford, der Heimat von Chalk Paint™ von Annie Sloan und natürlich auch der Farben-Lady selber. Wir feierten mit Chalk Paint Händlern aus aller Welt und mit dem Team von Annie Sloan Interior den 25. Geburtstag der besten Farbe der Welt und besuchten den Annie Sloan Shop und die Headquarters, das kreative und administrative Zentrum von Annie, Chalk Paint und den anderen Annie Sloan Produkten.

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(Ja, die Fotos sind zum Teil unscharf, entschuldigt. Sie wurden sozusagen „on the go“ aufgenommen, danke für eure Nachsicht.)

Noch schwieriger (weil bewusster?) als das Erinnern ist das Planen, das Visionieren (finde ich). Ich bin ein ängstlicher Mensch, in gewissen Dingen recht zurückhaltend, zu pessimistisch. Dennoch sollte ich mir als Unternehmerin immer wieder die Frage stellen (und mich auf die Suche nach Antworten machen): wo will ich hin, was will ich erreichen, wie komme ich dahin und was darf es mich kosten, was soll es mir bringen? Was von dem, das ich jetzt tue, möchte ich weiterhin machen? Was kann, was soll ich aufhören und womit beginne ich neu oder intensiviere ich? Ich kann euch sagen, die Fragen stellen sich von ganz alleine! Antworten finden, mich auf den Weg zu den Lösungen, zu den Veränderungen machen, fällt mir bedeutend schwerer. Ich denke, ich mag es, wenn sich Dinge organisch entwickeln, sich das eine aus dem anderen *einfach so* ergibt. Da überlasse ich mich gerne dem Flow. Bloss: oft geschieht das nicht oder nicht unbedingt zum Guten.

So hänge ich meinen Gedanken nach…

Winterschlaf

Nun, natürlich halte ich keinen Winterschlaf. Aber es wäre eine passende Entschuldigung für die lange Blogpause.

IMG_4307In Wirklchkeit war ich aber einfach unglaublich beschäftigt ratlos, was ich euch hier berichten sollte. Nun ist es nicht so, dass nichts los war, das ich hätte mitteilen können. Da war der Advents-Charme im indiid, mit Afternoon Tea in der guten Stube:

IMG_4002Ich habe Möbel gestrichen, aus Freude und um Kundenaufträge zu erfüllen:

IMG_3916 IMG_3942 IMG_4230 IMG_4231Weihnachten kam (im Kreise der Familie) und eine Woche später bin ich mit meiner BF lachend ins neue Jahr gerutscht.

IMG_4133IMG_4198 IMG_4193 IMG_4195 Während der letzten drei Monate habe ich 13 Wochenlektionen unterrichtet, Deutsch als Zweitsprache in der Erwachsenenbildung.

IMG_3996Ich habe ein Buch gelesen: „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce – absolut empfehlenswert; mehrere Bücher angeschaut und ein paar angeschaut und reingelesen, darunter Annie Sloan’s Neuestes: „Room Recipes for Style and Color“, das erst in Englisch und in gebundener Ausgabe vorliegt.

IMG_4241Am Kiosk habe ich ein tolles Magazin „gefunden“ (buchstäblich) und bin so begeistert davon, dass ich es nicht nur kaufe und angucke, sondern auch lese!

IMG_4293Dazwischen habe ich regelmässig meinen Schreibtisch aufgeräumt, weil er genauso regelmässig immer wieder etwa so ausgesehen hat (Stand 27. Januar 2015):

FullSizeRender-1Und ich habe mir Gedanken gemacht. Viele Gedanken. Zu viele Gedanken. Und habe dennoch keine Neujahrsvorsätze gefasst (sonst hätte ich schon viel früher etwas zum Schreiben für das Blog gehabt – um die Jahreswende wimmelt’s in der virtuellen Welt ja nur so von Artikeln zu Vorsätzen und dem Trend-Vorsatz 2015: keine Vorsätze fassen).

tumblr_mnx3gvmy6R1s24yhto1_r2_500gefunden auf: tumblr_mnx3gvmy6R1s24yhto1_r2_500

So viele Gedanken habe ich mir gemacht, dass ich darüber in eine Art mentalen Winterschlaf gefallen bin und vergessen habe, weshalb ich meinem Kleinunternehmen, meinem Laden und diesem Blog den Namen indiid verpasst habe: „in der Tat“! Ob ich mir fürs 2015 wohl doch was vorgenommen habe?

Wie habt ihr die vergangenen 58 Tage (plus/minus) verbracht? Habt ihr was interessantes oder unterhaltendes gelesen? Was schönes (zum ersten Mal) selber gemacht? Welche Vorsätze fürs 2015 habt ihr euch genommen – oder eben gerade nicht?! Welchen Film sollte man unbedingt gesehen haben? Ich freue mich auf eure Nachrichten, Tipps und Kommentare! Wirklich. Sehr.

Heidigruess

 

Sommer!

Schreibstau.

Deshalb eine Art Bildertagebuch, was ich diesen Sommer gemacht habe, was mir gefallen oder gutgetan hat.

IMG_3541IMG_3587die Männer in meinem Leben

IMG_3543 IMG_3546eine Wochenendfahrt nach München an einen Workshop und an Flohmärkte, mit meiner BF Lady Rose Garden – Abendessen im Hotelbett

IMG_3558einige der Flohmarktschätze zum Gluschtigmachen im Bienehüsli – Kreativtag auf dem Lande

IMG_3626„Rest and be thankful“

IMG_3578eine Kreidefarbe ausprobiert… Chalk Paint von Annie Sloan forever!

IMG_3528well, I wasn’t, not this year anyway

IMG_3624 IMG_3642 den Küchentisch frisch gestrichen, die Tischplatte lackiert, die Beine gewachst – muss wegen der starken Beanspruchung sein, aber gewachste Oberflächen gefallen mir eindeutig besser

IMG_3766die Küchenbank ebenfalls frisch gestrichen und Kissenbezüge genäht – aus grobem Leinen vom Münchner Flohmarkt

IMG_3551mehr wagen und mehr fliegen wollen – noch ist die Angst zu fallen grösser

IMG_3612 IMG_3613 IMG_3634 IMG_3649 IMG_3643 IMG_3669 IMG_3667 IMG_3687 IMG_3674IMG_3651zwei neue alte Tische fürs Büro gestrichen und so das Heimbüro komplett neu gestaltet. Herr indiid hat auch die eine lila Wand wieder weiss gestrichen!

IMG_3735 IMG_3755fürs besagte Heimbüro einen „Kronleuchter“ gebastelt – neue Vorhänge sollen auch noch werden

IMG_3685Herr indiid hat sich ein neues Nachttischchen gewünscht – Wunsch erfüllt

IMG_3590diese Hübsche stand den ganzen Sommer in der Garage (in verschiedenen Arbeitsstadien) und hat nun endlich neue Scheiben erhalten – die Schubladen sind mit Geschenkpapier ausgelegt

IMG_3688in der momentanen Lieblingsbrocki habe ich zwei gleiche Stühle für unser Wohnzimmer gefunden, sie werden weiss

IMG_3715 IMG_3740 IMG_3756ein paar Auftragsarbeiten gestaltet

IMG_3762wir nähern uns der Lieblingsjahreszeit

Sommersonnige Heidigrüess

Wenn ich könnte, wie ich wollte!

Dann würde ich auf Etsy jede Menge französischer Café au lait bols bestellen! Wenn ich denn könnte, wie ich wollte, wären diese nämlich meine (un)heimliche Sammelleidenschaft.

DSC_0021Zwei dieser „Milchkafi-Chacheli“ habe ich schon! Das im oberen Foto mit dem gelben Rand. (Die anderen beiden sind auch hübsch, von Krasilnikoff und ein paar hat’s noch im Laden.) Und dann noch eines mit roten Punkten und einem grünen Rand. Beide habe ich in Brockenhäusern in der Ostschweiz gefunden.

Mein Vater trank jeweils seinen Frühstücks-Michkaffee-mit-Dawamalt aus einem „Beckeli“; er hatte ein grünes und ein weisses mit Kornblumen. Das Kornblumengeschirr war das Alltagsgeschirr meiner Eltern.

Gestern abend habe ich ein bizzeli Window Shopping auf Etsy betrieben, habe ein paar der Café au Lait bols in den Warenkorb verschoben, geschaut wie teuer das Porto zu stehen käme und dann den Warenkorb wieder geleert. Die Preise für die Michkaffe-Schalen variieren stark, die günstigsten gibt’s für knapp unter zwanzig Franken (ohne Porto). Die teureren für um die 50 Franken. Einige verkaufen im Set, andere einzeln. Ich bin ein Fan von Mix & Match, ich mag es, wenn ich nicht fünf mal das gleiche Kacheli kaufen muss, sondern zum etwa gleichen Preis fünf verschiedene erstehen kann – könnte. Dann würden schon bald diese Schönheiten bei mir im Schrank, auf der Kommode, dem Regal, dem Tischchen und allenfalls sogar im Badezimmer (gefüllt mit Wattebäuschen) stehen:

Am besten gefallen mir die mit Punkten, Streifen oder geometrischen Mustern und die einfachen, die aussehen wie mit einer Schablone aufgetragen. Und im Moment sprechen mich die gelb gemusterten am meisten an. Vielleicht weil ich langsam genug vom Regen habe und die sonnige Seite des Monats Mai geniessen möchte? Mit einem leckeren Milchkaffee mit ganz viel Schaum, im bequemen Korbstuhl im Schatten neben dem Kirschbaum.

(Die Fotos in der Galerie sind alle von verschiedenen Anbietern auf Etsy.com)

Liebe Nora

Ich danke dir ganz herzlich für die Nominierung zum Liebster Award. Aber ich merke, ich bin ein bizzeli überfordert. Die Spielregeln stellen mich vor ein fast unüberwindbares Hindernis. (Gut, das ist ein bisschen übertrieben.)liebster-blog-award-2-post1Die Spielregeln sind folgende: hinterlasse dem der dich nominiert hat eine positive Rückmeldung, (check) beantworte die 11 dir gestellten Fragen (Nachtrag: check), nominiere 11 Blogger, die unter 200 Follower haben, denk dir 11 neue Fragen aus, die die Blogger beantworten sollen!

Liebe Nora, ich bin ein Mainstream-Blog-Leser. Ich kenne (fast) keine Blogs, die weniger als 200 Follower haben! Ich lese einige Blogs – gut, ich folge einigen Blogs (denn ab und zu schaue ich auch nur die Bildli an) – wie Miss Mustard Seed oder Kate Davies Design oder Dancing Beastie, aber die sind alle recht erfolgreich. Sehr gerne würde ich Jung-Blogger promoten, aber dafür kenne ich leider einfach zu wenige. Und es dünkt mich nicht ehrlich, wenn ich mich einfach verzweifelt auf die Suche nach „Unter-200-Followern“ mache und diese dann in die Liste der Elf aufnehme, ohne dass ich sie wirklich kenne oder ihnen folge. Dank deiner Nomination und den Nennungen in deinem Blog habe ich ein paar neue Blogs kennen gelernt und auch abonniert. Und für diesen Input, diesen frischen Wind danke ich dir.

Deine elf Fragen habe ich schon vor über einer Woche beantwortet (unveröffentlicht) – es hat Spass gemacht!

Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen?
Ich bin ein bizzeli ein Sprach-, ein Wörter-Nerd. Indiid ist eine verschweizerdeutschte Version des englischen indeed, in der Tat oder auch Na sowas! Gewählt habe ich ihn, weil ich mir mit indiid, dem Laden und allem, was dazu gehört: dem Blog, der Webseite, dem Möbel-Auffrischen einen Traum erfüllt habe. Am Erfüllen bin. So quasi nach dem Motto: Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum! Und dann gefällt mir natürlich auch der Ausdruck der Überraschung, der in indeed, na sowas! steckt.

Woher bekommst du deine Ideen?
Aus Träumen! Nein, natürlich nicht. Mehrheitlich aus dem WWW, aus Wohnzeitschriften und -büchern. Aus Bildern im Kopf. Aus Gesprächen mit meiner Freundin, Lady Rosegarden.

Wer ist dein größter Fan?
Unser 7-jährige Mini Australian Shepherd Finn. Bedingungslose Zuneigung.
DSC_0046Was hast du vom Leben gelernt?
Dass es immer wieder einfach „nur“ schön ist! Dass es sich lohnt zu hoffen!

Welchen Urlaubsort würdest du  gerne zu deiner zweiten Heimat machen?
Edinburgh! Ohne lange zu überlegen, aber mit dem nötigen Kleingeld für eine
Wohnung in der New Town.

New Town EGNew Town EHDeine größte Versuchung ist …?
… meinen Stimmungen und Launen unüberlegt zu folgen.

Was treibt dich in den Wahnsinn?
Der ganz alltägliche Alltag, manchmal und immer wieder.

In welches Fettnäpfchen bist du zuletzt getreten?
Ich versende (mittlerweile schon fast regelmässig) private sms an falsche Kontakte, auch an geschäftliche. Autsch!

Was kannst du nicht mehr erwarten?
Darauf, dass mir auf diese Frage eine Antwort einfällt. Ich überlege und überlege, aber mir fällt nichts ein. Kann es sein, dass ich geduldiger bin, als ich mir selber zutraue? Oder gibt es nichts mehr, was ich mir erhoffe, träume, wünsche? Gedankenfutter.

Der beste Song überhaupt ist …?
If you don’t know me by now in einer frühen Version von Harold Melvin & The Blue Notes

Wenn du etwas in deinem Leben oder an dir ändern könntest, was wäre das?
Ich wäre gerne ausgeglichener und weniger impulsiv – vor allem in potenziellen Fettnäpfchen-Situationen.

Dieser erste Teil war herausfordernd, aber auch spannend – wenigstens für mich. Und ich werde mir wirklich noch ein paar Gedanken darüber machen, was ich nicht mehr erwarten kann oder noch wünsche, hoffe, träume!

Meine elf Fragen stelle ich den Autorinnen und Autoren der folgenden Blogs – und entschuldige mich gleich, dass ich die 11/200-Regel nicht einhalten kann:
Blanca von KleineKleinigkeiten hat mehr als 200 Follower. Aber ich bin immer wieder überrascht und begeistert, wie kreativ und einfallsreich sie ist und wie anschaulich und kurz sie diese Ideen mit der Blogger-Welt teilt. In der Kürze liegt die Würze!
Annabelle, die Kreative vom Ateliergarten, die ich auch schon persönlich kennengelernt habe und in deren wunderschöner Wohnküche man die allerbesten Brunches mit lieben Freunden geniessen kann.
Gaby, Lady Rosegarden, die absolute Jungbloggerin ist und die Bedingungen betreffend Follower mit Sicherheit (noch) erfüllt. Aber ich traue ihr zu, dass das nicht mehr lange so sein wird.

Welche anderen Blogs ich lese, anschaue oder bei denen ich mich ab und zu einklinke, ist links in der Seitenleiste ersichtlich. Vielleicht möchte die eine oder andere geneigte Leserin ihre Nase auch mal da reinstecken (nicht bös gemeint, gell).

Meine Fragen sind folgende:

– Wie startest du in deinen Tag?
– Was ist dein liebstes Ding?
– Welches Buch hättest du gerne persönlich von der Autorin, dem Autoren signiert?
– Worauf willst du nicht mehr verzichten?
– Mit welcher Farbe würdest du dich vergleichen? Weshalb?
– Wenn du die Möglichkeit hättest mit der Zeitmaschine in eine andere Zeit zu reisen, in welches Jahrhundert, Jahrzent oder gar Jahr liessest du dich versetzen?
– … in welches Land?
noch vier…
– Tee oder Kaffee?
– Cocktail-Kleid oder Wohlfühl-Onesie?
– einsame Insel oder City-Trip?
– süss oder pikant?

Liebe Blanca, Annabelle und Gaby, ich freue mich, wenn ihr euch die Zeit für die Beantwortung dieser Fragen nehmt und im besten Falle elf Fragen an elf Blogs mit weniger als 200 Followern stellt.

Weihnachtsmorgen

Etwa so verschlafen und unscharf wie die Fotos sind (und wahrscheinlich auch – zumindest die Fotos – falsch belichtet), war ich wohl gestern Morgen noch, als ich in der Stube alleine den Weihnachtsmorgen genossen habe.

DSC_0009Früher waren es die Kinder, die am 25. Dezember früh aufgestanden sind, so früh, dass wir uns im Bett noch einmal umgedreht haben und nach einem Seufzer wieder eingeschlafen sind. Nun sind die Kinder gross (1,93 m der Grösste) und ich bin diejenige, die früh aufsteht und die die Stille des Weihnachtsmorgens bei einer Tasse Tee geniesst.

DSC_0007Zu meinem Genuss gehört dabei nicht, dass ich die Geschenke von Gotte und Götti ausprobiere, mit meinen Geschwistern Rummy oder Monopoly spiele oder heimlich schon Schokolade esse.

Mein Genuss ist es, vom Sofa aus in die noch nicht tiptop sauber aufgeräumte Stube zu schauen und durch die Fenster zu sehen, wie der Morgen immer heller wird. Ich kann meinen Gedanken nachhängen, mich noch einmal an die Freude des Gebens und Nehmens erinnern, die Grosszügigkeit der geschwisterlichen Geschenke und die Gespräche mit den Schwiegereltern, die Heilig Abend jeweils mit uns verbringen. Und ich merke, wie reich beschenkt ich bin, materiell: ein 24-Pack Vanilla Coke, ein Gutschein für meinen Lieblings-Tee-Laden oder ein Buch von Amy Butler mit Schablonen drin zum Kreativsein; und immateriell: ein Gutschein für gemeinsame Zeit mit meiner 18-jährigen Tochter, Zeit auf dem Sofa alleine, Gedanken und Ideen, den erwachenden Tag beobachten und nichts tun müssen.

DSC_0008 DSC_0014 DSC_0011Ich wünsche euch allen, dass ihr die Tage zwischen den Jahren so erleben und geniessen könnt, wie es euch gefällt und wie es euch gut tut. Sei das mit Rummel und Aufregung oder mit Stille und Langsamkeit.

Workshopdaten, eine Preiserhöhung und ein Sammelsurium

Die Daten für die Kreativtage für die Monate April bis Juli sind publiziert. Auf der Webseite von indiid kannst du alles über die Workshops nachlesen, dort findest du auch die Daten und kannst dich gleich anmelden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAChalk Paint™ Dekorative Farbe von Annie Sloan wird per 1. Januar 2014 leider teurer, weil die Inhaltsstoffe eine Preiserhöhung erfahren haben. Da die Farben aus England über die EU in die Schweiz importiert werden, müssen wir auch zwei Währungsumrechnungen in Kauf nehmen. Der Preis für den Liter Chalk Paint™ erhöht sich auf Fr. 49.–, bisher konnte ich ihn für Fr. 45.– anbieten. Wenn du noch zum Preis von 2013 bestellen möchtest, ist das über den Shop möglich, oder du kommst im Laden vorbei und holst ab, was du brauchst. Im Moment sind alle Farben vorrätig.

AnnieSloan - New colours 21,05 - SB_0101Im Januar sollten dann auch die neuen Produkte aus der Linie von Annie Sloan im Laden und online sein: neue Wachspinsel und neue Flachpinsel. Die Wachspinsel haben einen ergonomischen Griff und sind abgerundet, damit man auch die kleisten Ecken und Verzierungen in den Möbeln gut erreicht und wachsen kann. Die Flachpinsel haben synthetische Borsten und eignen sich besonders gut für einen Anstrich, der wenig bis keine Struktur haben soll, passend für den modernen Look.

Brush_Collection

Dann gibt es ein paar Dinge, die ich euch gerne zeigen möchte. Weil es Advent ist, habe ich probiert das ganze in einen verspäteten Adventskalender-Beitrag zu verpacken… Es ist mir nicht gelungen. Deshalb hier ein Sammelsurium aus dem Hause indiid.

Am 5. Dezember war ich mit M im Raum Schaffhausen unterwegs. Wir waren in zwei Brockis und haben ein paar Schätze zusammen- und nach Hause getragen: alte Besteckfächer, eine Siebkiste, eine Rimuss-Holzharasse, Geschirr und drei antike Mehlsäcke aus dem Kanton Schaffhausen. Ich entschuldige mich für die unscharfen Handyfotos. Ich hab mich so über diese Trouvaille gefreut, dass ich zu hibbelig war, um die „rechte“ Kamera zu holen – und ich wollte die Fotos per whatsapp verschicken.

IMG_2769 IMG_2774 IMG_2776Ein weiteres Highlight dieses Donnerstagnachmittags war der Besuch bei Stoffart, dem Himmel für Näherinnen, Bändeli-Liebhaberinnen, Wachstischtuch-zu-Handtaschen-Umfunktioniererinnen und einfach für alle Freundinnen des Schönen! Die Homepage wird der Atmosphäre, der einzigartigen Stoffauswahl und der Freundlichkeit und Kompetenz der Inhaberinnen nicht gerecht. Aber sie macht euch hoffentlich gluschtig auf einen Besuch in Feuerthalen. Dieses Modell hat M und mir besonders gut gefallen und so sind wir beide mit Stoffen und Zubehör aus dem Stoffart raus, um uns selber einen solchen Rock zu nähen! Währen M genau den Stoff des Modells gewählt hat, habe ich mich für die jeansblaue Version entschieden:

DSC_0017 DSC_0018Für kuschelige Abende auf dem Sofa habe ich einen Stoff und ein passendes Webband für eine Decke gekauft. Und auch schon verarbeitet. Zudem versöhnt mich diese Tartandecke ein bisschen mit dem schwarzen Ledersofa, das so gar nicht mehr ins Wohnzimmer zu passen scheint.

DSC_0003 DSC_0004Ganz besonders freue ich mich über das Milchkafi-Beckeli, das ich in den Tiefen der riesigen Geschirrgestelle in der Brocki beim Güterbahnhof Schaffhausen gefunden habe. Ich mag diese französischen Café-au-lait-Schüsselchen deshalb so gut, weil sie mich an meinen Vater erinnern, der jeden Morgen einen Milchkaffee mit Dawamalt aus eben einem solchen Beckeli getrunken hat. Dieses hier (das unterste im Stapel) passt ganz herrlich zu den Bowls, die ich im Laden habe:

DSC_0021 DSC_0022Hübsche Teetassen, Unterteller und Desserteller habe ich auch eingepackt; für gemütliche Afternoon Teas oder den Sonntagmorgen-Tee mit Herrn indiid und für die hier:

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indiids Kinder sind alle im Teenie-Alter, oder schon fast darüber hinaus. Der Samichlaus kommt nicht mehr vorbei. Anders bei Hollee und ihrer Familie. Ich habe sie gefragt, ob ich ihren Artikel hier verlinken kann. Ganz amüsant, wie eine Amerikanerin Adventstraditionen in der Schweiz beschreibt.

So ganz ohne Einstimmung auf die Weihnachtszeit geht es aber auch bei indiids nicht:

DSC_0012 DSC_0011 DSC_0013 DSC_0014Herr indiid hat diesen wunderbaren alten Schrank vor Jahren mühevoll abgelaugt und weigert sich standhaft, dass ich ihn nun wieder streiche. Dafür möchte er im Frühling dann sein erstes Möbelstück „schäbbischiggen“, wie er es frotzelnd nennt. Ich habe ihm dafür das hier ausgesucht (Originalfoto von ricardo.ch):

Foto von ricardo.ch

Mit dem Text eines meiner Lieblingsweihnachtslieder wünsche ich euch eine schöne Adventszeit und fröhliche Weihnachten:

S grööschte Gschänk
S grööschte Gschänk vo de Wienacht Liit nöd underem Chrischtbaum daa
Es isch nöd iipackt in Papier
Kei Bändel und keis Chärtli draa
Es häts niemert gchauft und niemert gmacht
S isch gliich s Grööscht vo de Wienacht
S isch gliich s Grööscht vo de Wienacht

S grööschte Gschänk vo de Wienacht
Ghöört nöd öpperem elei
Es isch au nöd nur a eim Ort
Es isch bi allne Lüt dihei

Ja, s grööschte Gschänk hät Gott ois gmacht
A der eerschte Wienacht
De Jesus hät er zu ois gla

Dass mir chönd Froid und Friede ha

von Andrew Bond